Pressemitteilung

 

Fluchtwegterminals und Alarmeinrichtungen für das Türmanagement

Automatisierung in der Türsystemtechnik

Fluchtwegterminals und Alarmeinrichtungen für das Türmanagement

Die Kooperationspartnerschaft von ECO Schulte und der BSW Security AG erweitert den Systemgedanken mit aufeinander abgestimmten Produkten von der rein mechanischen Lösung auf ein komplettes Sicherheitspaket mit zusätzlichen elektrotechnischen Produkten. Beispiele hierfür sind Fluchtwegterminals und Tagalarme.

Grundsätzlich lassen sich alle erforderlichen Funktionalitäten von Panik- und Brandschutztüren mit rein mechanischen Lösungen realisieren. Dies wird in Zukunft jedoch oft nicht mehr ausreichen, weil die Anforderungen an Sicherheit und Überwachbarkeit steigen. Häufig sind Türanlagen auch in eine Gebäudeleittechnik einzubinden, damit sich die geforderten Kontrollfunktionen von der Leitzentrale aus steuern lassen – oder über das Internet. An den Schnittstellen zwischen der Mechanik und der Gebäudeleittechnik sind elektronische Bauteile erforderlich, die Eco Schulte durch die Kooperation mit dem Schweizer Unternehmen BSW Security nun ebenfalls im Programm hat.

Fluchtwegterminals der Gerätereihe BSW Security FTP32-P beinhalten die gesamte Steuerelektronik, um eine einzelne Fluchttür zu steuern und zu überwachen. Zusätzliche Steuergeräte sind nicht erforderlich. Die Geräte sorgen dafür, dass die Türen im Alltag sicher verschlossen sind und dass sie bei Gefahr mit dem beleuchteten Nottaster freigegeben werden. Nach der Freischaltung wird die Wiederverriegelung von Hand mittels Schlüssel, Code oder Datenträger an der Tür vorgenommen. Alle Alarme und Betriebszustände werden optisch und/oder akustisch angezeigt, können aber auch über ein BUS-System an die Gebäudeleittechnik weitergeleitet werden. Berechtigtes Öffnen der Tür erfolgt von innen oder außen über Schlüssel, Code oder Datenträger. Bei erhöhten Sicherheitsanforderungen lassen sich auch Code und Datenträger kombinieren. Der Betreiber kann Zutrittsberechtigungen jederzeit ändern, sperren und freischalten. Auch ein Manipulationsschutz lässt sich einrichten, beispielsweise über eine Sperrzeit nach falschen Codeeingaben – ein Verfahren, das sich auch bei modernen Smartphones bewährt hat.

Eine kostengünstigere Variante für Flucht- oder Paniktüren sind Tagalarme mit Zutrittskontrollen, wie sie zum Beispiel die Tagalarme von BSW Security der Gerätereihe TA21 realisieren. Auch hier sind die Türen jederzeit im Notfall von innen mit Bedienelementen wie Panikverschlüssen mit horizontaler Betätigungsstange oder Notausgangsverschlüssen mit Türdrücker passierbar. Da offene Türen im Regelfall aber eine Lücke in der Gebäudesicherheit darstellen, melden optische und akustische Signale die unbefugte Öffnung. Auch hier lassen sich die Türen selbstverständlich mit einem Schlüssel oder Zahlencode von befugten Personen öffnen. Die Elektronik lässt sich dabei so programmieren, dass sie nach einer gewissen Öffnungszeit dennoch einen Alarm auslöst. Dieser verhindert, dass das automatische Schließen beispielsweise durch das Einklemmen eines Steins verhindert wird.

Die Kombination von mechanischen und elektronischen Systemen bietet in jedem Fall ein erhöhtes Maß an Sicherheit. Denn allein die deutlich sichtbaren und beleuchteten elektronischen Elemente signalisieren eine Alarmfunktion, die in vielen Fällen schon vor einem Missbrauch abhalten wird. Als weitere Eskalationsstufe vor dem tatsächlichen Alarm ist ein Voralarm möglich. Hier wird ein akustisches und optisches Signal ausgelöst, wenn der innere Türdrücker betätigt wird ohne die Tür zu öffnen oder die Druckstange der Paniktür ein bisschen eingedrückt wird. Bereits der Voralarm macht die nächste Umgebung auf einen eventuell unerwünschten Vorfall aufmerksam.

zurück

Pressekontakt

id pool GmbH · Herr Dr. Uwe Bolz

Krefelder Str. 32 · D-70376 Stuttgart

Telefon: +49 (0)711 954 645-0 ·  Telefax: +49 (0)711 954 645-44 

eco( at )id-pool.de